Église Notre-Dame-de-la-Nativité de Maurecourt, Katholische Kirche in Maurecourt, Frankreich.
Die Kirche Notre-Dame-de-Lorette in Maurecourt besteht aus Kalkstein und Bruchstein und ist mit Flachziegeln und Schiefer gedeckt. An einem Ende des Dachs erhebt sich eine schlanke Schieferspitze mit einem kleinen Lamellenfenster; die Langwand hat drei hohe Rundbogenfenster zwischen Strebepfeilern aus Stein. Im Inneren liegt ein einschiffiger Raum, dessen Rippengewölbe auf halbeingebundenen Säulen mit sehr schlichten Kapitellen ruhen; im Chor sind die Kapitelle ionisch mit Hörnern, und der Hängestein des Sanktuariums ist behauen.
1531 erbaut, erfuhr die Kirche über die Jahrhunderte verschiedene Veränderungen und wurde 1571 historisch als Notre-Dame-de-Lorette bezeichnet, was Änderungen in ihrer religiösen Widmung widerspiegelt.
In der Sakristei hängt ein Gemälde der Jungfrau mit Kind aus dem 16. Jahrhundert, das ein unbekannter Künstler nach dem italienischen Maler Paolo Veronese schuf. Die Leinwand wurde am 17. Juni 1977 als Monument historique eingetragen.
Die Kirche steht in der Gemeinde Maurecourt im Département Yvelines, westlich von Paris. Man betritt sie durch das Portal und das Türmchen, die der Diözesanarchitekt Hippolyte Blondel 1866 neu errichtete. Das Schiff ist einschiffig, sodass Altar und Chor auch von den hinteren Bänken sichtbar sind; die Seitenkapelle mit dunklem Holzschirm liegt links.
Die Madonna mit Kind aus dem 16. Jahrhundert in der Sakristei stammt von einem unbekannten Maler nach dem Italiener Paolo Veronese; sie ist seit dem 17. Juni 1977 als Monument historique eingetragen. Die heutige Glocke goss der Pariser Gießer Gallois, den man beim Neubau des Glockenturms gegen zwei alte Glocken eintauschte.
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