Sorbonne Université, Öffentliche Forschungsuniversität im Lateinischen Viertel, Paris, Frankreich
Die Sorbonne ist eine staatliche Forschungsuniversität im Quartier Latin mit mehreren Standorten in der französischen Hauptstadt. Die Gebäude reichen vom historischen Hauptsitz mit Amphitheatern und Skulpturen bis zum modernen Jussieu-Campus mit Naturwissenschaftslaboren.
Ein königlicher Kaplan gründete das ursprüngliche College im Jahr 1257 als theologische Hochschule für mittellose Studenten. Die heutige Form entstand 2018 durch die Vereinigung zweier großer Pariser Bildungseinrichtungen.
Der Name des Ortes geht auf seinen mittelalterlichen Gründer zurück und ist heute gleichbedeutend mit französischer Gelehrsamkeit. Studierende aus zahlreichen Ländern bewegen sich täglich durch die Gänge und Bibliotheken, während sich in den Innenhöfen unterschiedliche Sprachen und Traditionen mischen.
Die Gebäude liegen über das Quartier Latin und andere Pariser Stadtteile verteilt, daher ist es sinnvoll, vorher zu prüfen, welcher Standort zugänglich ist. Einige Hörsäle und Bibliotheksbereiche erlauben nur Studierenden und Forschenden Zutritt.
Das Amt der ersten Professorin der Einrichtung ging an eine Wissenschaftlerin, die später zweimal den Nobelpreis erhielt. Insgesamt sind 33 Nobelpreisträger mit diesem Ort verbunden.
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