Benediktinerinnenkloster Verneuil, Benediktinerabtei in Verneuil-sur-Avre, Frankreich.
Das Kloster verfügt über einen viereckigen Grundriss, der an die Kirche angebaut wurde und von mittelalterlichen Gräben sowie Steinmauern aus dem 12. Jahrhundert umgeben ist. Der Komplex entstand aus mehreren Gebäuden, die um einen zentralen Bereich angeordnet sind und zusammen ein zusammenhängendes Ensemble bilden.
Das Kloster wurde 1627 von Charlotte de Hautemer gegründet und erhielt 1631 königliche Anerkennung durch Briefe des Königs Ludwig XIII. Die Gründung fand in einer Zeit statt, in der solche religiösen Gemeinschaften eine wichtige Rolle in der französischen Gesellschaft spielten.
Die Gemeinschaft nutzte den Raum für künstlerische Tätigkeiten und die Malereien in den Räumen zeigen die Landschaft der Umgebung. Diese Werke geben einen Eindruck davon, wie die Bewohnerinnen ihre Welt sahen und dokumentierten.
Das Gelände ist über einen grasbewachsenen Bereich begehbar, der einst als Obstgarten genutzt wurde und einen natürlichen Zugang bietet. Geführte Rundgänge werden das ganze Jahr über angeboten und helfen Besuchern, die verschiedenen Bereiche des Komplexes zu verstehen.
Von 1947 bis 2001 betrieb die Gemeinschaft eine Bäckerei, die traditionelle französische Nonnettes-Kekse herstellte. Diese spezialisierte Produktion machte das Kloster über die Region hinaus bekannt.
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