Fontenoy-Ségur, Art-Deco-Gebäudeensemble im 7. Arrondissement, Frankreich
Fontenoy-Ségur ist ein Gebäudeensemble im 7. Arrondissement mit zwei Strukturen, die geometrische Muster und dekorative Elemente der 1930er Jahre zeigen. Die Komplexe kombinieren moderne Materialien mit klassischen Proportionen und werden heute von französischen Behörden genutzt.
Der Fontenoy-Bau wurde 1932 vom Architekten André Ventre als Sitz des Ministeriums für Handelsmarine fertiggestellt. Der gesamte Komplex erhielt 2013 den Status eines geschützten Denkmals.
Die beiden Gebäude zeigen die Handschrift französischer Meister: Raymond Subes schuf kunstvolle Metalldekorationen am Eingang von Fontenoy, während Jean Prouvé die wuchtigen Türen von Ségur gestaltete. Diese Arbeiten sind heute noch sichtbar und zeigen die hohe handwerkliche Qualität, die in diesen Bauten steckt.
Der Komplex befindet sich in einem bekannten Verwaltungsviertel und ist von außen sichtbar, obwohl die Innenbereiche nicht öffentlich zugänglich sind. Die Außenfassaden können von den umliegenden Straßen aus gut beobachtet werden.
Der Metallkünstler Raymond Subes und der Designer Jean Prouvé waren beide Pioniere ihrer Handwerkszweige und ihre Werke hier stellen einen Höhepunkt ihrer Karriere dar. Ihre Zusammenarbeit an diesem Projekt zeigt den hohen künstlerischen Anspruch, den man an öffentliche Bauten dieser Zeit hatte.
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