Almanarre beach, Strand in Hyères, Frankreich
Die Plage de l'Almanarre ist ein langer Sandstrand bei Hyères im Süden Frankreichs, der auf einem Doppel-Tombolo liegt, einer schmalen Landzunge, die das Festland mit der Halbinsel Giens verbindet. Der Strand zeigt zum Südwesten, öffnet sich weit aufs Meer und wird von einem flachen, sanft abfallenden Ufer begrenzt.
Das Gebiet um die Plage de l'Almanarre war in der Antike besiedelt: Hier befand sich Olbia, eine griechisch-römische Stadt, deren Ruinen noch heute am Ufer sichtbar sind. Mit der Zeit verlor die Salzstraße, die einst am Strand entlangführte und für den Salztransport aus den Salinen genutzt wurde, ihre wirtschaftliche Bedeutung.
Der Strand ist bei Windsurfern und Kitesurfern besonders beliebt, wenn der Mistral weht, und man sieht dann viele Sportler auf dem Wasser. Die ehemaligen Salinen hinter dem Strand wurden in ein ornithologisches Schutzgebiet umgewandelt, wo man regelmäßig Flamingos beobachten kann.
Der Strand ist das ganze Jahr über zugänglich, das Wasser ist im Sommer am wärmsten. In den nördlichen Bereichen gibt es Rampen und Matten für Personen mit eingeschränkter Mobilität, während der südliche Teil am Strand der Estagnets im Juli und August über Amphibienstühle verfügt.
Unter der Wasseroberfläche vor dem Strand verläuft ein ausgeschilderter Schnorchelpfad, entlang dem Überreste der antiken Stadt Olbia zu sehen sind. Geführte Familientouren von etwa einer Stunde ermöglichen es, Fische, Wasserpflanzen und alte Mauerreste gleichzeitig zu entdecken.
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