Colisée, former cinema-theatre, Kino in Frankreich
Das Colisée ist ein ehemaliges Kino und Theaterhaus in Nîmes, das 1927 von den Architekten Paul Furiet und Georges-Henri Pingusson entworfen wurde. Das Gebäude besitzt eine große Fassade mit klaren Linien, solider Konstruktion und einer einfachen Gestaltung, die typisch für die Architektur des frühen 20. Jahrhunderts in Südfrankreich ist.
Das Gebäude wurde 1927 eröffnet und war zunächst ein renommierter Ort für Filmvorführungen und Theateraufführungen mit modernen Techniken der Zeit. In den 1950er und 1960er Jahren wurden fortschrittliche Projektionssysteme wie Breitwandformat und später 70-mm-Film eingeführt.
Das Gebäude trägt den Namen eines antiken römischen Amphitheaters, was auf eine Stadt mit reicher antiker Geschichte hindeutet. Der Name verbindet die glorreiche Vergangenheit Nîmes mit diesem modernen Unterhaltungsort aus dem 20. Jahrhundert.
Das Gebäude befindet sich am Boulevard Amiral-Courbet im Zentrum der Stadt und ist leicht zu Fuß oder mit dem Auto erreichbar. Die Gegend ist in der Regel ruhig, und der Ort dient als gutes Orientierungspunkt beim Erkunden des Viertels.
Das Gebäude war bekannt für Spezialveranstaltungen, darunter Opernaufführungen mit großen Orchestern und sogar Zirkusauftritte, nicht nur Filmvorführungen. Nach der Schließung 1988 wurde es 2015 unter Schutz gestellt, wodurch seine Struktur für zukünftige Generationen bewahrt wurde.
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