Château de Villebourgeon, Renaissanceschloss in Neung-sur-Beuvron, Frankreich.
Château de Villebourgeon ist ein Schloss in Neung-sur-Beuvron mit Mauern aus rotem Backstein und Stein, mit zwei umgebauten Flügeln, die von einem großflächigen Wasserspiel umgeben sind. Die Anlage umfasst mehrere Nebengebäude, darunter einen früheren Taubenschlag aus dem 17. Jahrhundert, der zu einem Wasserturm umfunktioniert wurde.
Das Schloss wurde 1450 als befestigte Herrenschaft erbaut und durchlief eine grundlegende Rekonstruktion 1648 unter Leitung von Jacques Pinsard für Nicolas Contault. Diese Umbauarbeiten veränderten die Struktur erheblich und gaben dem Gebäude sein heutiges Aussehen.
Der Eingangsflügel zeigt das Familienmotto "tout par labeur" zusammen mit Wappenschilden an der Westfassade, die mehrere Jahrhunderte adeliger Geschichte widerspiegeln. Diese Inschriften und Symbole vermitteln einen Eindruck von der kontinuierlichen Präsenz der Familie am Ort.
Das Schloss ist eine private Anlage und kann von außen von der Hauptstraße aus betrachtet werden, wo die Wasserflächen besonders deutlich sichtbar sind. Besucher sollten bedenken, dass es sich um Privatbesitz handelt und der Zugang zum Inneren nicht immer möglich ist.
Das Anwesen diente 2016 als Drehort für den Film "L'École buissonnière" von Nicolas Vannier, was seiner Geschichte eine moderne Schicht hinzufügt. Diese kinematografische Nutzung hat dem Ort eine zusätzliche kulturelle Dimension gegeben.
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