Chapelle Sainte-Marguerite dite aussi Vieille chapelle de La Chapelle-Villars, Kapelle in La Chapelle-Villars, Frankreich
Die Chapelle Sainte-Marguerite, auch Vieille chapelle de La Chapelle-Villars genannt, ist eine romanische Steinkapelle auf einem Hügel am Rande des Dorfes La Chapelle-Villars, an der Straße zum Mont Monnet. Das Gebäude ist schlicht, mit Rundbögen und schmalen Fenstern, und gehört zu einer kleinen Häusergruppe, die ebenfalls den Namen Alte Kapelle trägt.
Die Kapelle wurde erstmals im Jahr 984 in einer Urkunde des Erzbistums Lyon erwähnt und war damals mit der nahegelegenen Stadt Condrieu verbunden. Im Jahr 1860 beschloss die Dorfgemeinschaft, eine neue Kirche zu errichten, woraufhin die alte Kapelle aufgegeben wurde und nach und nach verfiel.
Die Kapelle trägt den Namen der heiligen Margarete, einer Märtyrerin, die in der ländlichen Frömmigkeit des Mittelalters weit verehrt wurde. In der Nähe befindet sich eine Quelle, der man früher Heilkräfte zuschrieb, was den Ort zu einem Wallfahrtsziel für Menschen aus den umliegenden Dörfern machte.
Die Kapelle liegt auf einem Hügel, der von der Ortschaft La Chapelle-Villars aus gut zu erreichen ist, und ist das ganze Jahr über zugänglich. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da der Weg zur Kapelle auf unbefestigtem Gelände verläuft.
Obwohl die Kapelle im Jahr 1984 als Ruine galt, wurde sie anschließend gesichert und ist heute noch zu besichtigen. Manche lokalen Überlieferungen verbinden den Ort mit vorchristlichen Praktiken und deuten darauf hin, dass die Quelle in der Nähe schon vor dem Bau der Kapelle als heiliger Ort galt.
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