Église Saint-Pierre de Pouilly-en-Auxois, Kirchengebäude in Pouilly-en-Auxois, Burgund, Frankreich
Die Kirche Saint-Pierre de Pouilly-en-Auxois ist ein Gotteshaus aus dem 19. Jahrhundert im Zentrum des burgunderischen Dorfes Pouilly-en-Auxois, das im Inventar des Kulturerbes eingetragen ist. Das Gebäude hat eine schlichte Steinfassade mit Rundbogenfenstern und eine große Holztür, während der Innenraum bescheiden gestaltet ist, mit Holzbänken und einem einfachen Altar.
An der Stelle der heutigen Kirche stand einst eine ältere Kapelle aus dem 13. und 14. Jahrhundert, die den Namen Notre-Dame Trouvée trug und ein bedeutendes Wallfahrtsziel war, das bereits ab dem Jahr 1290 Pilger anzog. Das heutige Gebäude wurde zwischen 1865 und 1867 nach den Plänen des Dijoner Architekten Schaeffer errichtet, nachdem die frühere Kirche auf diesem Hügel im Jahr 1790 vom Blitz zerstört worden war.
Die Kirche ist dem heiligen Petrus geweiht, einer der zentralen Figuren des christlichen Glaubens, und feiert ihn mit einer besonderen Messe an seinem Festtag. Das Gebäude dient bis heute als Ort für Taufen, Hochzeiten und religiöse Feiertage, an denen sich die Dorfbewohner versammeln.
Die Kirche liegt an der Avenue du Général de Gaulle und ist leicht zu finden, da sie sich im Zentrum des Dorfes befindet. Es empfiehlt sich, außerhalb der Gottesdienste zu kommen, wenn man das Innere in Ruhe besichtigen möchte.
Die alte Kapelle, die dem heutigen Gebäude vorausging, beherbergte eine schwarze Marienstatue aus dem 12. Jahrhundert, die 1980 gestohlen wurde. Der Legende nach war diese Statue in den Trümmern eines von Normannen zerstörten Gebäudes gefunden worden, was der Kapelle ihren Namen Notre-Dame Trouvée gab.
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