Prieuré Notre-Dame de Bellefontaine, Mittelalterliches Priorat in Émagny, Frankreich
Das Prieuré Notre-Dame de Bellefontaine ist eine mittelalterliche Klosteranlage in der Region Doubs mit Kalksteinmauern und religiöser Architektur in einer ruhigen Landschaft. Die Struktur zeigt typische Merkmale einer Bettelordensklöster mit Kapellen, Wohnbereichen und Wirtschaftsgebäuden, die sich um einen zentralen Hof gruppieren.
Die Anlage wurde zwischen 1132 und 1134 von Kanonikus Raimbaud gegründet und unterstand anfangs der Abtei Saint-Paul in Besançon. 1510 erreichte sie ihre Unabhängigkeit und wurde zum Zentrum des Glaubenslebens in der Region.
Der Name der Anlage leitet sich von den natürlichen Quellen ab, die das Gelände prägen und seit jeher die religiöse Bedeutung des Ortes unterstrichen haben. Pilger kamen über Jahrhunderte hierher, um an diesen Wasserquellen Kraft und Segen zu finden.
Das Gelände ist heute in Privatbesitz und kann von außen besichtigt werden, wobei die Architektur vom Feldweg aus sichtbar bleibt. Die verbundene Madonnenstatue ist in der nahe gelegenen Pin-Kirche zugänglich und kann als Teil eines Besuchs in der Gegend einbezogen werden.
Im 16. Jahrhundert brachte der Theologe Philippe Chifflet eine heilige Marienstatue zur Anlage, die schnell zum Mittelpunkt von Wallfahrten wurde. Diese Statue war später bemerkenswert, da sie wahrend kriegerischer Zeiten an einem sicheren Ort aufbewahrt wurde, wahrend es um sie herum Berichte uber unerwartete Heilungsereignisse gab.
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