Col de Montségur, Gebirgspass in Montségur, Frankreich.
Der Col de Montségur ist ein Bergpass in den französischen Pyrenäen, der zu einem mittelalterlichen Schloss auf dem Gipfel führt. Der Weg bietet verschiedene Routen für Wanderer und Radfahrer mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen.
Der Pass liegt unterhalb des Château de Montségur, dem Sitz der Katharerfestung, deren Verteidiger 1244 besiegt wurden, was das Ende der Katharerbewegung in der Region bedeutete. Die Stätte gehört heute zum Netzwerk Grands Sites de France und zieht Besucher zum Dorf und seiner Burgruine über dem Pass.
Der Pass trägt den Namen des darüber liegenden Dorfes und der Burg Montségur, Sitz der Katharerfestung, deren Verteidiger 1244 nach langer Belagerung kapitulierten. Dorf und Burg gehören zum Netzwerk der Grands Sites de France, und der Fernwanderweg GR 107, auch chemin des Bonhommes genannt, überquert den Pass auf seinen 224 km von Foix nach Berga in Katalonien.
Der Aufstieg zum Pass ist zu Fuß oder mit dem Fahrrad möglich und führt durch unterschiedliche Landschaftstypen je nach gewählter Route. Es ist ratsam, gutes Schuhwerk zu tragen und genug Wasser mitzunehmen, besonders an wärmeren Tagen.
Der Fernwanderweg GR 107, auch chemin des Bonhommes genannt, quert den Pass: Er verbindet Foix im Ariège mit Berga in Katalonien auf 224 km und überquert die Pyrenäen am Pass Portella Blanca d'Andorra (2.517 m). Vom Pass steigt der Weg Tour du massif de Tabe durch das Lasset-Tal zum étang des Truites, zum étang du Diable und zum col du Trou de l'Ours an.
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