Château de la Forgeotte, château français situé à Saint-Nicolas-lès-Cîteaux
Das Château de la Forgeotte ist ein Gebäude aus dem 18. bis 19. Jahrhundert in Saint-Nicolas-lès-Cîteaux in Burgund. Das Anwesen verfügt über ein L-förmiges Haupthaus mit einem schiefergedeckten Dach, Dachgauben und Balkonen aus Stein, neben einer polygonalen Ziegeltour mit spitzem Dach. Rundum sind Wirtschaftsgebäude in U-Form angeordnet, deren Mauern aus rohem Stein mit Ziegelecken bestehen und die Fenster mit gerundeten Bögen gefasst sind.
Das Schloss wurde zwischen dem späten 18. und späten 19. Jahrhundert erbaut und war Teil eines größeren Bauernhofs neben einem Kanal aus dem frühen 13. Jahrhundert, der Wasser zur nahe gelegenen Abtei Cîteaux führte. Die Siedlung Saint-Nicolas selbst wurde im frühen 17. Jahrhundert von Familien aus Lothringen gegründet, die sich in der Nähe der Abtei niederließen.
Der Name Saint-Nicolas-lès-Cîteaux bezieht sich auf den heiligen Nikolaus und die nahegelegene Abtei Cîteaux. Das Schloss wurde als Wohngebäude und Verwaltungszentrum für den umliegenden Bauernhof konzipiert und spiegelt die landwirtschaftliche Tradition der Region wider. Die U-förmige Anordnung der Gebäude um einen Hof zeigt, wie Siedler aus Lothringen und dem Elsass hier eine funktionierende Gemeinschaft aufbauten.
Das Schloss ist privat und nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, aber die Außenfassade kann von der Straße aus bewundert werden. Die beste Zeit für einen Besuch ist tagsüber bei klarem Wetter, um die Details der Architektur, Dächer und Balkone zu sehen.
Ein Mühlengebäude wurde in derselben Gegend errichtet und nutzte Wasser aus dem nahen Kanal als Energiequelle für den Betrieb. Diese Kombination aus Wohnschloss und Getreidemühle zeigt, wie die Bewohner die Wasserkraft der Region optimal nutzten.
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