Château de l'Auneau, Schloss aus dem 19. Jahrhundert in Chantonnay, Frankreich.
Das Château de l'Auneau ist ein quadratisches Gebäude aus dem späten 19. Jahrhundert, das der Architekt Joseph Libaudière als Villa „nach römischer Art“ entwarf, mit den Räumen um die zentrale Treppe. Ein L-förmiger Flügel, einst Wohnung des Wächters, steht vor dem Hauptbau. Die Südfassade hat drei Öffnungen pro Geschoss und eine mittlere Freitreppe mit der Jahreszahl „1899“, flankiert von den Wappen Bouquet und David. Die Ostfassade, von der Zufahrt sichtbar, vereint eine Tür, acht Fenster und ein der Treppe folgendes Fenster.
Édouard Grimaux, Professor und Freund von Georges Clemenceau, ließ das Schloss Ende des 19. Jahrhunderts vom vendéischen Architekten Joseph Libaudière errichten, der auch das Château de La Chesnelie und das Château de La Mouhée baute. Die Jahreszahl „1899“ steht über dem mittleren Perron der Südfassade. 1947 kaufte Madame Édouard David das Anwesen von den Grimaux; seither gehört es der Familie David.
Der Park wird von einheimischen Besuchern gerne als Ort zum Spazieren genutzt, besonders wegen der alten Bäume, die Schatten spenden und das ganze Jahr über interessant aussehen. Die gepflegten Wege führen an verschiedenen Pflanzenbereichen vorbei, die zeigen, wie man sich im 19. Jahrhundert Gärten vorstellte.
Das Gelände ist für Besucher während spezieller Veranstaltungen wie den Tagen des Kulturerbes zugänglich, während Einzelbesuche auf Anfrage möglich sind. Es ist ratsam, vorher Kontakt mit der Verwaltung aufzunehmen, um den Zugang zu planen und mehr über die aktuellen Öffnungsbedingungen zu erfahren.
Eine 120 Meter lange Mauer umgibt den früheren Küchengarten und wird „Rosenmauer“ genannt; das „Cabanon“ steht am Platz dieses alten Potagers. Im Park wachsen zudem Zierbäume wie eine Libanonzeder, ein Amerikanischer Nussbaum, eine Schirmkiefer und ein Amberbaum.
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