Château de la Cazine, Historisches Schloss in Noth, Frankreich
Das Château de la Cazine, auch manoir de la Fôt genannt, ist ein Herrenhaus aus rotem Backstein mit Eckquadern und Fensterfassungen aus hellem Stein, das 1894 in la Fôt in der Gemeinde Noth von den Pariser Architekten Louis Chauvet und Alfred Coulomb erbaut wurde. Die Mittelachse der Vorderfassade hat eine rundbogige Eingangstür, einen Balkon im Obergeschoss und eine Freitreppe; an der Rückseite sind die drei mittleren Achsen rundbogige Fenster des großen Salons. Ein steiles Schieferdach mit Dachgauben und Backsteinschornsteinen krönt die lange Fassade.
Um 1890 kaufte Vicomte Paul de Curel das Gut la Fôt mit Farmen und dem benachbarten Teich Grande Cazine, insgesamt rund 250 Hektar. 1894 ließ er ein Herrenhaus mit Nebengebäuden von den Pariser Architekten Louis Chauvet und Alfred Coulomb errichten. Abgelegene Höfe wie La Barde und Les Forges, um 1900 gebaut, gehörten zum Gut. 1987 wurden Schloss und Gut verkauft und in ein Hotel umgewandelt.
Das Schloss trägt den Namen des benachbarten Weihers La Grande Cazine, der um 1890 mit dem Gut erworben wurde. Die Kapelle wurde für die Hotelgäste in eine Bar umgewandelt, nur das Bleiglasfenster ist noch an Ort und Stelle. Die bemalten Holzmöbel aus dem 18. Jahrhundert wurden 1998 abgebaut.
Das Schloss liegt am Ort la Fôt in der Gemeinde Noth, etwa 8 km östlich von La Souterraine. Das Hotel „Château de la Cazine“ existiert nicht mehr; das Gebäude wird nicht mehr als Hotel betrieben. Der Arboretum de la Fôt grenzt unmittelbar an das Herrenhaus, und der rechteckige, von einer Quelle gespeiste Fischteich liegt in der Nähe.
Die Kapelle im Erdgeschoss wurde für den Hotelbetrieb in eine Bar umgewandelt, nur das Bleiglasfenster ist erhalten. Nahe dem Schloss liegen ein rechteckiger, von einer Quelle gespeister Fischteich, ein ehemaliges Pförtnerhaus, heute Garage, und ein Zwinger.
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