Quai Gallieni, Flussufer in Suresnes, Frankreich.
Der Quai Gallieni ist ein Uferweg entlang der Seine in Suresnes mit Treppen und Zugängen zum Wasser unterhalb des Kais. Die Promenade verbindet verschiedene Bereiche des Zentrums und bietet einen direkten Kontakt zur Flusslandschaft.
Der Kai hieß nacheinander Quai Bourbon (1820), Quai Royal (1846), Quai Impérial (1855) und Quai de Suresnes (1873), bevor er 1916, im Todesjahr Joseph Gallienis, Quai du Général-Gallieni wurde. Sein südlicher Abschnitt wurde später als Quai Léon-Blum und Quai Marcel-Dassault abgetrennt. 1861 lag eines der vier Oktroibüros von Suresnes, gemeinsam mit Saint-Cloud betrieben, am Kai; es wurde 1943 aufgehoben.
Der Kai erinnert an Joseph Gallieni (1849–1916), einen Militär und Kolonialverwalter; er wurde 1916, mitten im Ersten Weltkrieg, so benannt. Über Fußgängertreppen erreichbare niedrige Uferbereiche führen nah an die Seine, während Radwege entlang der Straße verlaufen.
Der Kai folgt der D7 am Ufer der Seine; die Pont de Suresnes führt darüber hinweg, und eine Rampe verbindet ihn mit dem Boulevard Henri-Sellier in Richtung Bois de Boulogne und Paris. Es gibt Radwege. Über Fußgängertreppen erreicht man die tieferen Kaianlagen direkt am Fluss.
In der Nähe befindet sich das Village Anglais, ein Wohnkomplex mit normannischen Bauten im englischen Stil aus dem Jahr 1923 direkt am Flussufer. Diese ungewöhnliche Architektur wirkt wie ein kleines Stück England in der französischen Landschaft.
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