Grotte des Huguenots, Höhleneingang in Vallon-Pont-d'Arc, Frankreich.
Die Grotte des Huguenots ist eine Höhle mit zwei unterschiedlich großen Eingängen: ein kleinerer an der Straße im Ardeche-Tal und ein größerer, der sich in einem rechten Winkel dazu öffnet. Der Hohlraum erstreckt sich in die Tiefe und zeigt mehrere geologische Schichten aus verschiedenen erdgeschichtlichen Perioden.
Menschen haben diese Höhle seit der Altsteinzeit bewohnt und genutzt, wie archäologische Funde aus dem Jungpaläolithikum, der Jungsteinzeit und der Bronzezeit belegen. Diese Schichten deuten darauf hin, dass der Ort über Jahrtausende hinweg wiederholt aufgesucht wurde.
Die Höhle erhielt ihren Namen nach protestantischen Zeremonien, die 1890 hier während einer Synode stattfanden. Diese religiöse Vergangenheit prägt bis heute die Identität des Ortes.
Der Zugang ist durch Eisentore gesichert und kann nur während der Sommermonate besichtigt werden. Besuche sind nur durch vorab arrangierte Gruppenführungen möglich.
In den 1940er Jahren wurde die Höhle kurzzeitig in ein Restaurant umgewandelt, ein ungewöhnliches Projekt für einen unterirdischen Ort. Eine Überschwemmung Anfang der 1960er Jahre zerstörte diese Nutzung, aber eine kleine Terrasse am Fluss blieb erhalten.
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