Col de Parménie, Bergpass auf 578 Metern in Isère, Frankreich
Der Col de Parménie ist ein Bergpass auf 578 Metern Höhe in der Nähe von Beaucroissant und Tullins in der Isère. Die Straße D 73E verbindet über etwa 5 Kilometer die Ebene der Bièvre im Nordwesten mit dem Tal der Isère im Südosten und führt dabei an einem modernen Kloster vorbei.
Der Ort war ursprünglich eine heidnische Kultstätte, bevor die christliche Gemeinschaft dort ansiedelte und ihn umgestaltete. Schriftliche Aufzeichnungen belegen die Existenz eines Klosters in diesem Gebiet bereits seit dem 7. Jahrhundert.
Die christliche Gemeinschaft der Brüder hat hier ein modernes Kloster mit einer Kapelle mit farbigen Glasfenstern geschaffen, die das religiöse Leben an diesem Ort prägt. Die Gemeinschaft nutzt die Anlage bis heute aktiv für ihre spirituellen Praktiken und Zusammenkünfte.
Radfahrer sollten sich auf Steigungen vorbereiten, da der Durchschnittsgradient etwa 6 bis 7 Prozent beträgt und an steileren Abschnitten 9 bis 10 Prozent erreichen kann. Die Route ist auf beiden Seiten befahrbar und relativ kurz, sodass sie auch für mittelmäßig trainierte Fahrer machbar ist.
Der Pass war Schauplatz mehrerer bedeutender Radsportveranstaltungen und wurde von professionellen Fahrern als wichtige Etappe erkannt. Seine Platzierung zwischen zwei verschiedenen Landschaften macht ihn sowohl für Radsportler als auch für Wanderer interessant.
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