Gagra, Küstenkurort in Abchasien, Georgien
Gagra ist eine Küstenstadt am Schwarzen Meer in der Region Abchasien, die sich auf etwa 5 Kilometern entlang des Ufers erstreckt und am Fuß des Kaukasus-Gebirges in einer subtropischen Klimazone liegt. Die Bebauung besteht aus zahlreichen Sanatoriumsgebäuden, Parks mit Palmen und Zypressen sowie einer Strandpromenade, die die gesamte Länge der Siedlung durchzieht.
Die Siedlung entstand als griechische Kolonie namens Triglite im Königreich Kolchis, bevor sie unter römischer Herrschaft den Namen Nitica erhielt. Im 4. Jahrhundert wurde die Festung Abaata errichtet, und im frühen 20. Jahrhundert wandelte der Prinz von Oldenburg den Ort in einen modernen Kurort um.
Der Name stammt von der antiken Bezeichnung Triglite und erinnert an die griechische Vergangenheit der Region, während die heute sichtbaren Kuranlagen und Parks aus der sowjetischen Epoche noch immer von Besuchern für Erholung genutzt werden. Entlang der Promenade finden sich Sanatorien, die nach dem klassischen Modell der Kur konzipiert wurden und heute noch ihren ursprünglichen Zweck erfüllen.
Der Zugang zum Strand und zur Promenade ist an mehreren Stellen möglich, wobei einige Abschnitte durch steile Treppen mit den höher gelegenen Teilen des Ortes verbunden sind. Die beste Reisezeit für einen Besuch liegt zwischen Mai und Oktober, wenn das Wetter angenehm warm ist und die Einrichtungen durchgehend geöffnet bleiben.
Die Ruinen der Festung Abaata aus dem 4. Jahrhundert und der Palast des Prinzen von Oldenburg zeigen die architektonische Entwicklung über verschiedene historische Epochen hinweg. Innerhalb der Festungsmauern steht eine kleine Kirche, die noch heute für religiöse Zwecke genutzt wird und als eine der ältesten christlichen Bauten der Region gilt.
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