Aragwi, Gebirgsfluss in Mtskheta-Mtianeti, Georgien.
Der Aragvi-Fluss ist ein Gebirgsfluss in der südlichen Kaukasusregion, der über sandstein- und kalksteinhaltige Bereiche fließt. Die weißen und schwarzen Zuflüsse vereinigen sich in Pasanauri und bilden später ein Reservoir hinter einem Damm.
Der Fluss entstand durch natürliche Erosion in den Kaukasusmächtigkeiten und wurde mit der Errichtung des Zhinvali-Damms 1986 in ein Stausee umgewandelt. Diese Umwandlung veränderte die Landschaft und ermöglichte die Stromerzeugung für die Regionen.
Der Fluss ist tief in das Leben der umliegenden Dörfer verwoben, wo Menschen ihn zum Waschen, zum Trinken und für die Bewässerung ihrer Felder nutzen. Sein Wasser hat über Jahrhunderte die Lebensweise der Bergbewohner geprägt.
Das Wasser des Flusses wird über ein Rohrnetz nach Tbilissi transportiert und versorgt die Stadt. Besucher können an verschiedenen Stellen das Wasser sehen und in einigen Bereichen Aktivitäten wie Rafting oder Wanderungen unternehmen.
Die weiße und schwarze Aragvi treffen sich bei Pasanauri und halten ihre unterschiedlichen Farben bei, da die Gewässer nicht sofort vermischen. Dieses seltene Phänomen ist besonders deutlich sichtbar, wo sich die beiden Flüsse zum ersten Mal treffen.
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