Kutaissi, Antike Stadt in der Region Imeretien, Georgien
Kutaisi liegt beiderseits des Flusses Rioni, wo sich grüne Berghänge zu flacherem Land hin öffnen und die Bebauung sich über Hügel und Täler verteilt. Die Straßen führen durch Wohnviertel mit mehrstöckigen Häusern, an denen man kleine Parks und Geschäfte findet, während Brücken beide Ufer verbinden.
Die Siedlung entstand im dritten Jahrhundert vor Christus und diente verschiedenen Reichen als Hauptstadt, darunter Kolchis und Iberien. Im Mittelalter war sie bis 1122 Zentrum des vereinigten georgischen Königreichs, bevor diese Rolle auf Tiflis überging.
Der Name der Stadt stammt aus dem Georgischen und verweist auf ihre lange Rolle als Verwaltungszentrum. Heute sieht man im Straßenbild orthodoxe Kirchen neben sowjetischen Wohnblocks, während auf den Märkten frisches Gemüse und lokale Gewürze angeboten werden.
Der internationale Flughafen verbindet die Stadt mit zahlreichen europäischen Zielen und liegt etwa eine halbe Stunde außerhalb des Zentrums. Lokale Sammeltaxis fahren regelmäßig zu nahegelegenen Naturgebieten und Klöstern, wobei Abfahrten meist am Vormittag stattfinden.
Das Naturreservat Sataplia unweit der Stadt enthält Kalksteinhöhlen mit versteinerten Fußabdrücken von Dinosauriern und unterirdischen Flüssen aus prähistorischer Zeit. Im Inneren der Höhlen kann man die Abdrücke direkt auf dem Boden sehen, wo sie seit Jahrmillionen konserviert sind.
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