Synagoge, Jüdische Synagoge in der Boris-Gaponov-Straße, Kutaisi, Georgien.
Die Kutaiser Synagoge ist ein Steingebäude mit romanischem Baustil an der Boris-Gaponov-Straße im Zentrum der Stadt. Im Inneren zeigen restaurierte Wandmalereien den ursprünglichen Glanz des Gotteshauses, das an den Nummern 57-59 der Straße liegt.
Das Gebäude wurde 1885 errichtet, als die jüdische Gemeinde von Kutaisi schnell wuchs. Diese Zeit markierte die Blüte der jüdischen Präsenz in der Stadt, die zu einer der größten Gemeinden des Landes wurde.
Die Synagoge dient der lokalen jüdischen Gemeinde als Ort für Gottesdienste und die Weitergabe jüdischer Traditionen. Sie ist Teil eines religiösen Viertels, in dem mehrere Gebetsstätten nebeneinander stehen und das religiöse Leben der Stadt prägen.
Der Ort ist gut zu Fuß erreichbar, wenn man im Zentrum unterwegs ist und befindet sich in einer belebten Gegend mit anderen Sehenswürdigkeiten. Besucher sollten bedenken, dass Gebetshäuser bestimmte Besuchszeiten und Kleidervorschriften haben können.
Die Straße, auf der das Gebäude steht, ist nach einem Gelehrten benannt, der das berühmte georgische Epos ins Hebräische übersetzte. Diese ungewöhnliche Verbindung zeigt die tiefe kulturelle Verflechtung zwischen jüdischen und georgischen Traditionen in der Stadt.
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