Prometheus Cave Natural Monument, Kalksteinhöhle in der Region Imeretien, Georgien.
Das Prometheus-Kalksteinhöhlen-Naturdenkmal in der Region Imereti erstreckt sich über 2,9 Kilometer und wird von sechs miteinander verbundenen Kammern geprägt. Die Räume sind erfüllt von Stalaktiten und Stalagmiten, unterirdischen Flüssen, Seen und beeindruckenden versteinerten Wasserfällen.
Die Höhle entstand über Millionen von Jahren durch Wassererosion in Kalksteingebirgen. Sie wurde 1984 von lokalen Höhlenforscher entdeckt und als Naturdenkmal anerkannt.
Die Höhle verdankt ihren Namen dem antiken Titanen Prometheus, dem Schenkenden des Feuers an die Menschheit gemäß der griechischen Überlieferung. Der Name hallt in den Gedanken der Besucher nach, die die steinernen Wunderwerke unter der Erde erkunden.
Die Wege im Inneren sind beleuchtet und ermöglichen einen sicheren Spaziergang durch die dunklen Kammern ohne technische Ausrüstung. Besucher sollten feste Schuhe tragen, da der Boden uneben sein kann und die konstante Temperatur von 14 Grad Celsius bedeutet, dass eine Jacke empfehlenswert ist.
Im Inneren der Höhle finden sich sogenannte Helikitite, Kristallformationen die horizontal wachsen und dabei gegen die Schwerkraft zu wirken scheinen. Dieses ungewöhnliche geologische Phänomen entsteht durch Wasserbewegungen und Kristallisation in unerwarteten Winkeln.
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