Motsameta, Orthodoxes Kloster auf einer Klippe nahe Kutaisi, Georgien.
Motsameta ist ein orthodoxes Kloster, das auf einer Klippe über dem Fluss Tskaltsitela thront und mehrere Gebäude wie eine Kreuzkirche, einen Glockenturm und Mönchszellen umfasst. Die Baugruppe besteht auch aus einem Eingangstor, einer offenen Halle, einem Bischofshaus und einer Krypta mit den sterblichen Überresten zweier heiliger Märtyrer.
Das Kloster wurde im 11. Jahrhundert gegründet, nachdem König Bagrat IV einen Tempel an dieser Stelle errichtete, wo zwei Prinzen namens David und Konstantin als Märtyrer gestorben waren. Diese frühe geistliche Stätte entwickelte sich zu einem wichtigen religiösen Zentrum und Gedenkort für die beiden Heiligen.
Das Kloster wird von Gläubigen besucht, die die beiden Heiligen David und Konstantin verehren, deren Andenken seit Jahrhunderten lebendig bleibt. Der Ort zieht besonders am Festtag im Oktober viele Menschen an, die gemeinsam beten und die spirituelle Bedeutung dieses Ortes teilen.
Das Kloster befindet sich auf einer erhöhten Lage mit steilen Zugängen, daher ist festes Schuhwerk und etwas körperliche Fitness für den Besuch empfehlenswert. Die beste Zeit zum Erkunden ist tagsüber bei gutem Wetter, wenn die Wege sicher sind und man die Architektur und die umgebende Landschaft gut sehen kann.
Der Altar dieses Klosters ist in einer ungewöhnlichen Richtung ausgerichtet - nach Norden statt nach Osten wie in den meisten orthodoxen Kirchen. Diese Besonderheit entstand, weil die Überreste der heiligen Märtyrer im östlichen Teil der Kirche beigesetzt wurden, was eine andere Ausrichtung notwendig machte.
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