Sataplia, Schutzgebiet in Tsqaltubo, Georgien
Das Sataphlia-Naturschutzgebiet erstreckt sich über ein bergiges Waldland mit uralten Bäumen wie Buchen, Kastanien und Hainbuchen. Das Gelände enthält mehrere natürliche Höhlen, die durch Wassererosion im Kalkstein entstanden sind und heute zugänglich gemacht wurden.
Das Schutzgebiet wurde 1935 gegründet, um die geologischen und biologischen Besonderheiten dieser Region zu bewahren. Die Entdeckung von über 200 Dinosaurier-Fußspuren in den Kalksteinschichten machte es zu einem wichtigen Ort für paläontologische Forschung.
Der Wald hier ist für die Menschen in Georgien ein Symbol der alten Natur des Landes, die seit Jahrtausenden besteht. Besucher können bei Wanderungen die unterschiedlichen Baumarten und die Tiere beobachten, die in diesem Waldgebiet leben.
Es gibt einen Besucherzentrum im nahegelegenen Dorf Banoja mit Führungen in mehreren Sprachen. Die beste Zeit zum Besuch ist während der wärmeren Monate, wenn die Wege trocken und leicht zu gehen sind.
Im Besucherzentrum befindet sich ein biospeleologisches Museum, das Funde aus den Höhlen zeigt, einschließlich seltener Insekten und Tiere, die nur in unterirdischen Umgebungen leben. Diese Sammlung hilft Besuchern zu verstehen, wie sich Leben in völliger Dunkelheit an die Höhlen angepasst hat.
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