Vani archaeological site, Archäologische Stätte in der Region Imeretien, Georgien.
Die archäologische Stätte von Vani ist ein antikes Siedlungszentrum in der Region Imeretien mit Überresten von Befestigungen, Tempeln und zahllosen Artefakten aus der Zeit ab etwa 800 v. Chr. Das Gelände erstreckt sich über einen Hügel und beherbergt ein Museum mit über 4.000 Objekten in einem modernen vierstöckigen Gebäude.
Die Stätte wurde vom 8. Jahrhundert v. Chr. bis zur Mitte des 1. Jahrhunderts v. Chr. bewohnt und durchlief vier verschiedene Besiedlungsphasen. Ein großer Zerstörungshorizont markiert das Ende dieser langen Besiedlungszeit.
Die Funde zeigen Verbindungen zwischen der lokalen kolchischen Zivilisation und mediterranen Kulturen durch importierte griechische Keramik und bronzene Skulpturen. Diese Objekte verdeutlichen den Austausch und die Beziehungen zwischen verschiedenen antiken Gesellschaften in dieser Region.
Der Hügel erfordert angemessene Schuhe zum Wandern und kann bei nassem Wetter rutschig sein. Es ist ratsam, genug Zeit einzuplanen, um sowohl die Außenanlagen als auch das Innere des Museums zu erkunden.
Das Gelände war sowohl ein religiöses Zentrum als auch ein Verwaltungssitz, was durch Tempelreste und große Mengen an Goldgegenständen aus Elitengräbern belegt wird. Diese Kombination verdeutlicht die Bedeutung des Ortes als Zentrum von Macht und Spiritualität.
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