Poti, Hafenstadt in Samegrelo-Zemo Svaneti, Georgien
Poti ist eine Hafenstadt an der östlichen Schwarzmeerküste, wo der Fluss Rioni ins Meer mündet und eine strategische maritime Verbindung für Georgien schafft. Die Stadt erstreckt sich entlang der Küste und dient als wichtiger Umschlagplatz für Waren, die zwischen dem Meer und dem Landesinneren transportiert werden.
Griechische Kolonisten aus Milet gründeten Ende des 7. Jahrhunderts v.Chr. eine Siedlung namens Phasis, die zum Beginn dieses antiken Handelszentrums führte. Der Ort entwickelte sich über Jahrhunderte hinweg zu einem wichtigen Anlegehafen für Schiffe, die die Schwarzmeerrouten nutzten.
Das Museum für kolchische Kultur zeigt archäologische Funde aus der Bronze- und Eisenzeit und verbindet Besucher mit der alten Geschichte der Region. Die Objekte erzählen von den Menschen, die hier vor Tausenden von Jahren lebten.
Der Hafen kann von der Stadt aus zugänglich sein, bietet aber begrenzte Besuchermöglichkeiten für Touristen, da er ein funktionierendes Industriegelände ist. Es ist besser, die Hafenzone aus der Ferne zu betrachten oder mit lokalen Führern zu sprechen, um die besten Aussichtspunkte zu finden.
Der Leuchtturm von Poti wurde 1864 von Easton Amos and Son erbaut und behielt seine Funktion während des Zweiten Weltkriegs durch die Hingabe seines Wartungspersonals. Dieses historische Bauwerk steht heute noch und erinnert an die kontinuierliche Seekfahrtstradition der Stadt.
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