Gori Fortress, Mittelalterliche Festung auf felsigem Hügel in Gori, Georgien.
Gori Fortress ist eine mittelalterliche Wehranlage auf einem felsigen Hügel mit ovaler Grundform und hohen Steinmauern. Die Anlage umfasst mehrere Zugänge, Wehrgangsreste und ein antikes Wasserleitungssystem, das in den Stein gegraben wurde.
Archäologische Funde zeigen Befestigungsanlagen an dieser Stelle bereits seit dem ersten Jahrhundert vor Christus, doch erste schriftliche Erwähnungen stammen aus dem 13. Jahrhundert. Die Anlage erlebte zahlreiche Belagerungen und wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut.
Die Festung verkörpert die lange Geschichte der georgischen Wehrtechnik und zeigt verschiedene Baustile aus unterschiedlichen Epochen. Besucher können beim Erkunden dieser Schichten der Architektur die Veränderungen erkennen, die der Ort im Laufe der Jahrhunderte durchgemacht hat.
Besucher erreichen die Festung durch einen Fußweg vom Kriegsdenkmal der Georgier in der Innenstadt von Gori aus. Der Aufstieg zum Gipfel dauert etwa 15 Minuten und bietet mit jedem Schritt bessere Ausblicke auf die Stadt und die Umgebung.
Die westliche Sektion, bekannt als Tskhrakara oder Neun-Tore, bleibt das am besten erhaltene Areal der Anlage trotz einer Vielzahl von Belagerungen und Erdbebeneschäden. Dieser Bereich ermöglicht es Besuchern, die ursprüngliche Wehrtechnik mit seinen mehrschichtigen Zugängen noch heute zu sehen.
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