Festung Surami, Mittelalterliche Festung in Surami, Georgien
Surami Fortress steht auf einem großen Felsen in der Mitte der Stadt Surami und kontrolliert den Eingang zur Borjomi-Schlucht zwischen Ost- und Westgeorgien. Die Steinmauern bilden eine kompakte Struktur mit einer eingebauten Kirche und mehreren Ebenen, die den Hügel hinaufführen.
Die Festung diente ab den 1170er Jahren als Erbfief der Eristavis-Dynastie von Kartli und wurde später zu einer Bastion gegen iranische Streitkräfte. Im 17. Jahrhundert ordnete Fürst Giorgi Saakadze umfangreiche Wiederaufbauarbeiten an, um die Befestigung zu verstärken.
Die Festung beherbergt eine Kirche mit zwei verbundenen Räumen unter einem Dach, deren historische Wandmalereien regionale Kunsttraditionen widerspiegeln. Diese künstlerischen Werke zeigen, welche religiöse und ästhetische Bedeutung der Ort für die Menschen in der Region hatte.
Der Ort bleibt das ganze Jahr über für Besucher zugänglich, mit klaren Wegen vom Zentrum der Stadt Surami zur Festung. Es empfiehlt sich, bequeme Schuhe zu tragen, da der Aufstieg über unebenes Gelände führt.
Die Mauern zeigen mehrere Bauphasen durch verschiedene Steinschichten und unterschiedliche Bautechniken, die von wiederholten Zerstörungen und Reparaturen über mehrere Jahrhunderte berichten. Diese überlappenden Konstruktionsebenen sind eine sichtbare Geschichte der Belastungen, denen die Festung standhalten musste.
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