Tbilisi mosque, Moschee am Fuße der Narikala-Festung in Alt-Tiflis, Georgien
Die Moschee von Tiflis ist ein islamisches Gotteshaus am Fuß der Nariqala-Festung in der Altstadt der georgischen Hauptstadt. Am Eingang fällt sofort das achteckige Minarett auf, und die Backsteinfassade zeigt eine Mischung aus neugotischen und islamischen Bauelementen.
Die Moschee wurde ursprünglich zwischen 1723 und 1735 unter osmanischer Herrschaft errichtet. Zwischen 1846 und 1851 ließ sie der Architekt Giovanni Scudieri grundlegend umbauen, und das Gebäude erhielt dabei sein heutiges Aussehen.
Die Moschee ist der einzige islamische Gebetsort in Tiflis und wird sowohl von sunnitischen als auch von schiitischen Muslimen gemeinsam genutzt. Wer hineingeht, erlebt einen Ort, an dem zwei Glaubensrichtungen friedlich nebeneinander beten.
Die Moschee befindet sich am Ende der Botanischen Straße, nahe der Altstadt, und ist von dort aus leicht zu Fuß zu erreichen. Beim Betreten sollte man bescheidene Kleidung tragen und ruhiges Verhalten zeigen, da es sich um einen aktiven Gebetsort handelt.
Bis 1951 trennte ein schwarzer Vorhang den Innenraum, damit Sunniten und Schiiten getrennt voneinander beten konnten. Heute beten alle Gläubigen gemeinsam in demselben Raum, ohne jede Trennlinie.
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