Monumentos Históricos de Mtskheta, Religiöse Denkmäler in Mtskheta, Georgien
Die Historischen Monumente von Mtskheta sind drei mittelalterliche christliche Bauten in der Nähe von Mtskheta, Georgien, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Die Svetitskhoveli-Kathedrale steht im Stadtzentrum, während das Jvari-Kloster auf einem nahen Hügel thront und das Samtavro-Kloster am Stadtrand liegt.
Mtskheta war über Jahrhunderte Hauptstadt des Iberischen Königreichs und blieb auch nach dem Machtverlust ein religiöses Zentrum Georgiens. Die drei Bauwerke entstanden zwischen dem 4. und dem 11. Jahrhundert, als die georgische Kirchenarchitektur ihre charakteristische Form entwickelte.
Der Name Jvari bedeutet auf Georgisch schlicht "Kreuz", was auf die Überlieferung hinweist, nach der an dieser Stelle das erste Kreuz des Landes errichtet wurde. Wer die Klosterkirche betritt, sieht Besucher aus der ganzen Welt neben georgischen Gläubigen, die Kerzen anzünden und still beten.
Minibuslinien von der Metrostation Didube in Tiflis fahren regelmäßig nach Mtskheta und ermöglichen so den Besuch aller drei Stätten an einem Tag. Da Jvari auf einem Hügel liegt, sollte man festes Schuhwerk tragen; die Kathedrale und das Samtavro-Kloster im Zentrum sind ohne Aufstieg erreichbar.
Das Jvari-Kloster diente dem russischen Dichter Michail Lermontow als Kulisse für sein Gedicht Mziri aus dem Jahr 1840, das in Georgien bis heute zum Schulkanon gehört. Wer den Hügel besteigt, hat außerdem einen weiten Blick auf den Zusammenfluss von Aragvi und Mtkvari, ein Panorama, das Lermontow selbst beschrieben hat.
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