Khornabuji Castle, Mittelalterliche Festung auf dem Tsiv-Gombori-Kamm in Kachetien, Georgien
Khornabuji Castle ist eine Steinruine auf einem Bergkamm in der Region Kachetien in Georgien, hoch über den Flusstälern der Alasani und Iori. Die erhaltenen Überreste umfassen dicke Mauerabschnitte und mehrere Türme, die in das Gebirge eingebettet sind.
Die Festung wurde vor mehr als zweitausend Jahren errichtet und diente bereits in der Antike als Verteidigungsanlage an der östlichen Grenze Georgiens. Im 5. Jahrhundert wurde sie unter König Wakhtang I. verstärkt und blieb über viele Jahrhunderte ein wichtiger strategischer Punkt.
Der Name Khornabuji stammt aus persischen Sprachelementen und bedeutet 'Sonnenberg', was die vielfältigen kulturellen Einflüsse in der georgischen Architektur widerspiegelt. Die Ruinen zeigen heute noch die Spuren dieser gemischten Traditionen in ihrer Bauweise.
Die Ruine liegt auf einem felsigen Bergrücken und ist nur zu Fuß erreichbar, weshalb festes Schuhwerk unbedingt empfohlen wird. Der Aufstieg ist steil, daher ist es ratsam, ausreichend Wasser mitzunehmen und in den kühleren Morgenstunden zu starten.
Bei Ausgrabungen in den 1970er Jahren wurden unterhalb der Festungsmauern Überreste einer mittelalterlichen Siedlung freigelegt. Dies zeigt, dass die Anlage einst nicht nur ein militärischer Stützpunkt war, sondern auch ein bewohnter Ort mit eigenem Alltagsleben.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.