Festung Achalziche, Mittelalterliche Festung in Akhaltsikhe, Georgien.
Rabati ist eine ausgedehnte Festung auf einem Hügel in Akhaltsikhe, die sich über mehrere Hektar erstreckt und vier Türme besitzt. Das Gelände beinhaltet verschiedene Gebäude wie eine Kirche, Moschee, Synagoge, ein Museum und einen Palast, die zeigen, wie die Bauweise sich im Laufe der Zeit verändert hat.
Die Burg Lomsia wurde im 9. Jahrhundert von Guaram Mampali, Sohn Aschots I., gegründet. 1579 übergaben die Fürsten Dschakeli Achalziche den Osmanen und traten zum Islam über; 1628 wurde die Stadt Sitz eines Paschaliks. Russische Truppen unter General Paskewitsch nahmen die Festung im August 1828 nach dem Sieg über ein 30.000 Mann starkes türkisches Heer.
Die Festung zeigt, wie verschiedene Gemeinschaften über Jahrhunderte zusammengelebt haben, mit Räumen für christliche und muslimische Rituale nebeneinander. Besucher können noch heute diese räumliche Nähe unterschiedlicher Glaubenstraditionen in den Gebäuden erleben.
Der Ort ist leicht zugänglich und man kann ihn in etwa zwei bis drei Stunden erkunden, je nachdem wie lange man an jedem Gebäude verweilt. Gutes Schuhwerk ist ratsam, da der Weg über das hügelige Gelände führt und die Wege steinig sein können.
Hacı Ahmed Pascha Jakeli ließ die Moschee 1772 auf den Fundamenten georgisch-orthodoxer Kirchen errichten, nach dem Vorbild der Hagia Sophia in Konstantinopel. 76 Jahre lang, bis 1828, diente sie als Moschee; 1850 ließ Kaiser Nikolaus I. sie der Gottesmutter weihen, und bis 1920 wurde sie als Kirche genutzt.
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