Pshav-Khevsureti National Park, Nationalpark in der Gemeinde Dusheti, Georgien.
Der Pshav-Khevsureti National Park ist ein großes Schutzgebiet in der Bergregion Mtskheta-Mtianeti im Nordosten Georgiens mit Tälern, Wiesen und tiefen Schluchten. Das Gelände wird geprägt durch steile Hänge und mittelalterliche Dörfer, die zwischen den Höhen verstreut sind.
Das Schutzgebiet entstand 2014 mit Unterstützung des World Wide Fund for Nature und bewahrt Dörfer wie Shatili, Mutso, Ardoti und Khakhabo, die seit dem Mittelalter bestehen. Diese Siedlungen zeugen von einer langen menschlichen Präsenz in dieser bergigen Gegend.
Die Gegend ist die Heimat der Pschaw- und Chewsuren-Gemeinschaften, die hier seit Generationen leben und ihre Traditionen in Musik, Tänzen und Festen pflegen. Besucher können diese lebendigen Bräuche und die lokale Lebensweise in den Dörfern noch heute sehen und spüren.
Der Park ist über die Route Tbilisi-Zhinvali-Barisakho-Shatili erreichbar und bietet Wanderungen, Camping, geführte Kulturtouren und die Möglichkeit, Wildtiere zu beobachten. Besucher sollten sich auf bergiges Gelände und wechselhaftes Wetter einstellen und angemessen ausgestattete Wanderschuhe mitbringen.
Der Park beherbergt seltene Tierarten wie Schneeleoparden, Ostkaukasische Tiere, Bezoarziegen, Braunbären, Europäische Luchse, Kaukasische Hirsche und Gämsen. Diese vielfältige Fauna macht das Gebiet zu einem Rückzugsort für gefährdete Bergbewohner Europas und Asiens.
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