Îles de Los, Inselgruppe nahe Conakry, Guinea.
Die Îles de Los sind eine Inselgruppe vor der Küste von Guinea, die sich über mehrere Eilande erstreckt. Die Inseln werden von Sandstränden gesäumt und sind mit dichter tropischer Vegetation bedeckt.
Im 19. Jahrhundert spielten diese Inseln eine wichtige Rolle im transatlantischen Sklavenhandel als Sammelplatz, bevor Schiffe in die Amerikas aufbrachen. Die damalige Nutzung hinterließ tiefe Spuren in der Geschichte der Region.
Die Bewohner der Inseln sind eng mit dem Meer verbunden und prägen ihren Alltag durch Fischfang und die Zubereitung von Meeresfrüchten. Diese Praktiken sind für die lokale Gemeinschaft zentral und prägen das Leben auf den Inseln.
Regelmäßige Bootsverbindungen verbinden das Festland von Conakry mit den Inseln, wobei die Überfahrten etwa eine Stunde dauern. Es ist ratsam, die Fahrtbedingungen und Abfahrtszeiten vorher zu überprüfen, da diese je nach Wetter variieren können.
Die Gewässer um den Archipel beherbergen vielfältige Meeresarten, die die Inseln zu einem wichtigen Zentrum für traditionelle Fischerei gemacht haben. Diese biologische Vielfalt lockt auch Forscher an, die die Meeresfauna untersuchen.
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