Donousa, Insel der Kleinen Kykladen, Griechenland
Donoussa ist eine Insel in den Kleineren Kykladen, die sich zwischen Naxos und Amorgos erstreckt und etwa 13,75 Quadratkilometer bedeckt. Sie beherbergt drei Siedlungen namens Stavros, Kalotaritissa und Mersini, die über die Insel verteilt sind.
Die Insel diente in römischer Zeit als Verbannungsort und wurde später zu einem Zufluchtsort für Piraten, die im Ägäischen Meer tätig waren. Diese beiden Rollen prägen das historische Verständnis des Ortes bis heute.
Die drei Siedlungen bewahren die typische kykladische Architektur mit weißen Häusern, engen Gassen und kleinen Kapellen, die dem orthodoxen Glauben gewidmet sind. Diese bauliche Tradition prägt bis heute das Alltagsbild und die Identität der Inselbewohner.
Regelmäßige Fährverbindungen von Naxos und Amorgos verbinden die Insel mit den größeren Nachbarinseln. Übernachtungsmöglichkeiten finden sich in familienbetriebenen Pensionen und kleinen Hotels, die über die Siedlungen verteilt sind.
Die Bevölkerungszahl der Insel hat sich dramatisch verändert, von etwa 3000 Einwohnern während der Marmorabbauzeit auf 213 Bewohner nach der Zählung von 2021. Dieser Rückgang spiegelt die wirtschaftlichen Veränderungen wider, die viele griechische Inseln betroffen haben.
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