Heraklion, Schiffsunglücksstelle in der Ägäis, Griechenland.
Die SS Heraklion war ein Autofähre, die zwischen dem griechischen Festland und Kreta pendelte und 1960 in Dienst gestellt wurde. Das Schiff war 151 Meter lang, konnte mehrere hundert Passagiere aufnehmen und transportierte regelmäßig Lastwagen und Pkw auf dieser wichtigen Route.
Das Schiff wurde 1949 in Glasgow als SS Leicestershire gebaut und fuhr zunächst zwischen Großbritannien und Burma, bevor es 1964 an griechische Betreiber verkauft wurde. Im Dezember 1966 sank es während eines Sturms im Ägäischen Meer, nachdem eine Ladungsliste zusammengebrochen war und den Schiffskörper beschädigte.
Das Schiff spielte eine wichtige Rolle im griechischen Schiffsverkehr der 1960er Jahre und transportierte regelmäßig Fahrzeuge und Passagiere zwischen dem Festland und Kreta. Sein Schicksal führte zu neuen Sicherheitsstandards in der Schifffahrtsindustrie.
Der Schiffswrack liegt auf dem Meeresgrund des Ägäischen Meeres und ist heute nur für Taucher erreichbar, die über entsprechende Zertifizierungen und Erfahrung verfügen. Die Stelle ist berüchtigt für ihre schwierigen Tauchbedingungen und erfordert sorgfältige Planung und Sicherheitsvorkehrungen.
Das Schiff sank schneller als erwartet, was die Rettungsmaßnahmen erheblich erschwerte und zu einer der tragischsten Katastrophen in der griechischen Schifffahrtsgeschichte führte. Die ungünstigen Bedingungen während des Untergangs ließen nur wenige Menschen entkommen.
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