Methana, Vulkan in Troizinia-Methana, Griechenland
Der Vulkan von Methana ist ein erloschenes Vulkansystem auf einer Halbinsel im Saronischen Golf mit einer Höhe von etwa 760 Metern. Seine Oberfläche wird durch rund 30 Vulkankrater geprägt, die das Ergebnis wiederholter vulkanischer Aktivität über lange Zeiträume darstellen.
Ein bedeutender vulkanischer Ausbruch wurde von antiken Autoren wie Strabo und Pausanias zwischen 276 und 239 v. Chr. während der Herrschaft von König Antigonus Gonatas dokumentiert. Dieses Ereignis markiert die letzte bekannte Phase der Vulkanaktivität an diesem Ort.
Die Dorfbewohner nutzen traditionelle Wanderwege rund um die vulkanischen Formationen, die zum Hauptkrater in der Nähe des Dorfes Kaimeni Chora führen. Diese Pfade verbinden die lokale Gemeinschaft mit dem geologischen Erbe der Region.
Ein gekennzeichneter Wanderweg führt durch alte Lavaflüsse zum Hauptkrater, der einen Durchmesser von etwa 100 Metern hat und etwa 50 Meter tief ist. Das Gelände ist raue und uneben, daher sind stabile Wanderschuhe und ausreichend Wasser empfohlen.
Forscher entdeckten während Expeditionen in den 1980er Jahren einen Unterwasserkrater in etwa 200 Metern Tiefe vor der Küste der Halbinsel. Diese submarine vulkanische Struktur zeigt, dass die vulkanische Aktivität auch unter dem Meer fortgesetzt wurde.
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