Île Tamara lighthouse, Zylindrischer Leuchtturm auf Île Tamara, Guinea
Der Île Tamara-Leuchtturm ist eine zylindrische weisse Struktur auf einer grossen natürlichen Felsformation vor der Küste Guineas. Die Konstruktion misst 10 Meter in der Höhe und besitzt eine rote Balustrade sowie eine Laternenvorrichtung an der Spitze.
Das Leuchtfeuer wurde 1906 auf der äussersten Insel der Îles de Los in Betrieb genommen, um Schiffe zur Ansteuerung des Hafens von Conakry zu lenken. Es gehoert zu einer Gruppe von Navigationshilfen, die seit dem fruehen 20. Jahrhundert die Gewässer dieser Region sichern.
Fischer aus den umliegenden Küstendörfern verlassen sich auf dieses Leuchtfeuer, um nach ihren langen Fahrten sicher zur Küste zurückzukehren. Das Licht ist ein vertrautes Zeichen für Menschen, die ihr Leben auf dem Wasser verbringen.
Der Standort auf einer Felsformation bedeutet, dass das Licht aus der Ferne sichtbar ist und unter verschiedenen Wetterbedingungen funktioniert. Besucher sollten beachten, dass die Erreichbarkeit der Insel je nach Gezeitenstand und Wetterlage variiert.
Der Turm steht auf einem Felsbrocken, der ihn tatsächlich um zusätzliche Höhe erhöht und seine Sichtweite über das Wasser vergroessert. Diese natürliche Erhöhung macht ihn zu einem noch effektiveren Navigationshilfe als seine Konstruktionshöhe allein vermuten läßt.
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