Garafiri Dam, Erdschüttdamm am Konkouré-Fluss, Guinea.
Der Garafiri-Staudamm ist eine Staumauer am Fluss Konkouré mit einer Länge von 725 Metern und einer Höhe von 80 Metern. Das Staubecken fasst etwa 1.600 Millionen Kubikmeter Wasser und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 62 Quadratkilometern zwischen den Regionen Kindia und Mamou.
Der Bau begann 1995 unter Leitung von Salini Impregilo und wurde 1999 abgeschlossen, was Guineas erstes großes Wasserkraftprojekt markierte. Diese Anlage war ein Wendepunkt für die Entwicklung der Energieinfrastruktur des Landes.
Der Staudamm spielt eine wichtige Rolle in der Energieversorgung der Region und verbindet die lokalen Gemeinden durch die Stromverteilung miteinander. Die Infrastruktur prägt das Bild der Landschaft und zeigt die technischen Fähigkeiten des Landes.
Die beste Zeit für einen Besuch ist während der Regenzeit, wenn das Staubecken voll ist und der Staudamm seine volle visuelle Kraft zeigt. Der Zugang erfolgt von der Straße zwischen Kindia und Mamou, die hauptsächlich für durchreisende Besucher zugänglich ist.
Three Francis turbines arbeiten in dieser Anlage und erzeugen 75 Megawatt Strom für die umliegenden Regionen. Diese technische Ausstattung macht sie zu einer der bedeutendsten Stromquellen für die lokale Versorgung.
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