Sottunga, Gemeinde in Åland
Sottunga ist eine kleine Gemeinde in einem Archipel vor der Küste Ålands und wird von weniger als 100 Menschen bewohnt. Das Eiland misst nur einige Kilometer in jede Richtung und besteht aus felsigen Küsten, bewaldeten Flecken und mehreren kleinen Häfen mit Fischerbooten und privaten Segelbooten.
Die Insel ist seit über 1000 Jahren besiedelt und war lange Zeit ein wichtiger Halt für Segler, die zwischen Finnland und Schweden unterwegs waren. Im 20. Jahrhundert sank die Bevölkerung von etwa 400 auf heute weniger als 100 Einwohner, da viele Menschen das Eiland verließen, um Arbeit auf dem Festland zu finden.
Der Name Sottunga stammt aus dem Schwedischen und bedeutet "südliche Insel". Heute prägen Bootskultur und Fischerei das tägliche Leben, und Besucher sehen überall vertäute Boote und kleine Hafenanlagen, die zeigen, wie eng die Bewohner mit dem Meer verbunden sind.
Fähren fahren täglich von Långnäs, Lumparland, Föglö und Korpo zur Insel, wobei die Fahrt von Långnäs etwa eine Stunde dauert. Wer mit dem Auto anreist, kann sein Fahrzeug mitnehmen; Fußgänger fahren kostenlos, und auf den Fähren gibt es Cafés an Bord.
Auf der Insel befinden sich Überreste alter Eisenminen aus dem 19. Jahrhundert, die zeigen, dass Sottunga einmal ein Zentrum für Bergbauaktivitäten war. Diese verlassenen Gruben erinnern heute daran, wie unterschiedlich die wirtschaftliche Grundlage der Insel einmal war.
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