Kiasma, Zeitgenössisches Kunstmuseumsgebäude in Kluuvi, Finnland.
Kiasma ist ein modernes Kunstmuseum in Helsinki mit zwei sich kreuzenden Betonvolumen und organisch geschwungenen Wänden. Das Gebäude nutzt Oberlichter und durchsichtige Verglasungen für natürliches Licht, während ein Spiegelbecken an der Westseite die Fassade widerspiegelt.
Ein internationaler Designwettbewerb 1992 führte zur Auswahl des Entwurfs von Steven Holl aus 515 eingereichten Projekten. Das Gebäude öffnete 1998 für die Öffentlichkeit und markierte einen Wendepunkt in Finnlands Museumsarchitektur.
Der Name Kiasma stammt von griechischen Begriffen für Kreuzung und Schnittpunkt, was die kreuzenden Volumen des Gebäudes widerspiegelt. Besucher erleben diese Idee durch die geschwungenen Rampen, die verschiedene Kunstbereiche verbinden und neue Perspektiven auf die Werke bieten.
Das Gebäude ist leicht vom Zentrum aus zu Fuß erreichbar und liegt zwischen bedeutenden Wahrzeichen wie dem Parlamentsgebäude und dem Hauptbahnhof. Die großen Fenster ermöglichen Ausblicke auf die Stadt und die nahe gelegene Bucht, während die Rampen im Inneren eine barrierefreie Erkundung ermöglichen.
Die Betonkonstruktion zeigt subtile Beschädigungen und Kratzer, die mit der Zeit entstanden sind und dem rauen Material seinen gelebten Charakter geben. Dies verleiht dem futuristischen Design eine unerwartete Wärme und Bodenständigkeit, die viele Besucher überrascht.
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