Marmoripalatsi, Privatresidenz in Kaivopuisto, Finnland
Die Fassade ist mit Förby-Marmor verkleidet und umfasst vier separate Wohneinheiten, jede mit eigenem Außenbereich und Blick auf den angrenzenden Park in Kaivopuisto, einem der gehobenen Wohnviertel am Meer in Helsinki.
Der Industrielle August Keirkner beauftragte 1916 den Architekten Eliel Saarinen mit dem Entwurf dieser Residenz, die nach Keirkners Tod 1918 fertiggestellt wurde und später verschiedene institutionelle Funktionen erfüllte, bevor sie wieder als Wohngebäude diente.
Das Gebäude integriert klassische Architekturelemente mit Wiener Jugendstil und finnischem Nationaldesign und spiegelt die architektonischen Strömungen des frühen 20. Jahrhunderts in Finnland wider, als lokale Bauherren europäische Einflüsse mit nordischer Identität verbanden.
Das Anwesen liegt in Kaivopuisto, einem ruhigen Wohnviertel südlich des Stadtzentrums von Helsinki, etwa 2 km vom Marktplatz entfernt, erreichbar mit den Straßenbahnlinien 3 und 6. Als Privatresidenz ist der Zugang nicht öffentlich möglich.
Während des Zweiten Weltkriegs diente das Gebäude als Schauplatz diplomatischer Verhandlungen und beherbergte vorübergehend das Berufungsgericht von Helsinki, bevor es in den 2010er Jahren umfassend renoviert und wieder als Wohngebäude genutzt wurde.
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