Šibenik, Verwaltungszentrum an der Küste in der Gespanschaft Šibenik-Knin, Kroatien.
Šibenik liegt an der Stelle, wo der Fluss Krka in die Adria mündet, umgeben von Steingebäuden und vier mittelalterlichen Festungen auf den umliegenden Hügeln. Die Altstadt steigt in engen Gassen vom Hafen hinauf und öffnet sich zu kleinen Plätzen mit Brunnen und Steinportalen.
Die Siedlung wurde erstmals 1066 dokumentiert und entwickelte sich aus einer kroatischen Festung heraus. Von 1412 bis zum Zusammenbruch der Republik 1797 blieb sie unter venezianischer Kontrolle.
Der Dom trägt in seinen Friesen mehr als siebzig Porträtköpfe aus dem 15. Jahrhundert, die Gesichter damaliger Einwohner zeigen. Besucher sehen diese steinernen Profile an der Außenwand und erkennen die direkte Verbindung zwischen den Handwerkern und der Gemeinschaft jener Zeit.
Die zentrale Busstation verbindet Reisende mit größeren kroatischen Städten, während Fähren im Sommer regelmäßig zu den nahegelegenen Inseln Prvić und Zlarin ablegen. Die Altstadt lässt sich zu Fuß erkunden, wobei die steilen Gassen festes Schuhwerk erfordern.
Im Jahr 1895 war dies die erste Stadt der Welt, die ein vollständiges elektrisches System mit Wechselstrom für die öffentliche Straßenbeleuchtung installierte. Der Strom kam von den nahegelegenen Krka-Wasserfällen und demonstrierte die praktische Anwendung der damals neuen Technologie.
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