Mljet, Mittelmeerinsel in der Gespanschaft Dubrovnik-Neretva, Kroatien
Mljet ist eine Insel in der Adria vor der Küste Kroatiens mit zwei großen Salzwasserseen im nördlichen Teil, Veliko und Malo Jezero genannt, die durch natürliche Kanäle miteinander verbunden sind. Die Seen werden von dichten Kiefernwäldern und Kalksteinklippen umgeben, und auf der Insel gibt es auch zahlreiche kleine Buchten, Wälder und alte Siedlungen.
Die Römer errichteten im 1. Jahrhundert Siedlungen auf der Insel, darunter Paläste und Befestigungen in der Nähe des heutigen Dorfes Polače. Im Mittelalter wurde das Benediktinerkloster auf der Insel Sv. Marija gegründet, das mehrere Jahrhunderte lang das religiöse und kulturelle Zentrum der Insel blieb.
Das Benediktinerkloster auf der Insel St. Maria in der Veliko Jezero ist ein Ort, an dem seit Jahrhunderten religiöse Praktiken stattfinden und wo man die architektonischen Schichten verschiedener Epochen sehen kann. Die Mönche haben über lange Zeit diesen Ort geprägt, und heute können Besucher die atmosphäre dieser Tradition spüren.
Fähren verbinden die Insel regelmäßig mit Dubrovnik und der Halbinsel Pelješac, mit mehreren täglichen Abfahrten während der Hochsaison. Es ist am besten, die Insel tagsüber zu besuchen und früh vom Hafen aus zu erkunden, um Zeit für die Seen, Wälder und Dörfer zu haben.
Die beiden Seen auf der Insel sind durch unterirdische Kanäle mit dem Meer verbunden, wodurch Meerwasser eindringt und eine besondere Mischung aus Süß- und Salzwasser entsteht. Dieses seltene geologische Merkmal schafft eine Meeresumgebung, die nirgendwo anders in der Region zu finden ist.
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