Limski-Kanal, Ria im westlichen Istrien, Kroatien
Die Lim-Bucht ist ein Meeresarm, der sich etwa 10 Kilometer in die istrische Halbinsel erstreckt und von hohen Kalksteinwänden umgeben ist. Die steilen Ufer prägen das Landschaftsbild und schaffen eine bemerkenswerte natürliche Kulisse für die gesamte Bucht.
Der Name stammt vom lateinischen Wort 'limes' und bezieht sich auf die Grenze zwischen den antiken römischen Provinzen Dalmatien und Italien. Diese historische Grenzziehung hat die Identität der Region über Jahrhunderte geprägt.
Die Fischer der Region nutzen traditionelle Methoden, um in diesen Gewässern zu arbeiten, und mehrere Restaurants an den Ufern servieren täglich frischen Fisch und Meeresfrüchte aus dem lokalen Fang.
Bootstouren starten regelmäßig von den nahe gelegenen Orten Rovinj und Vrsar aus und bieten Erkundungen der beiden Küstenseiten an. Die beste Zeit für einen Besuch ist an ruhigen Tagen, wenn die Boote leichter fahren und die Aussicht besser ist.
Die nördlichen und südlichen Ufer zeigen unterschiedliche Pflanzenarten aufgrund der Sonneneinstrahlung: Laubwälder im Süden und Nadelwälder im Norden. Dieser natürliche Kontrast macht jeden Teil der Bucht botanisch interessant.
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