Dvigrad, Mittelalterliche Ruinen in Kanfanar, Kroatien
Dvigrad ist eine Ruinenstadt auf einem Hügel in Kroatien mit über 200 erhaltenen Strukturen wie Befestigungen, Türmen, Toren, Gassen, Kirchen und Mauern. Die Überreste zeigen, wie eine mittelalterliche Siedlung aufgebaut war und sich über die Landschaft verteilte.
Der Ort wurde 879 zum ersten Mal erwähnt und bestand aus zwei Siedlungen namens Moncastello und Castel Parentino. Konflikte und Krankheiten führten schließlich im 17. Jahrhundert zur völligen Aufgabe des Ortes.
Die Kirche St. Sofia steht an der höchsten Stelle des alten Ortes und zeigt, wie sich die Bauweise vom 5. Jahrhundert bis ins Mittelalter verändert hat. Wer den Ruinen nachgeht, erkennt an den Steinen und Grundmauern verschiedene Epochen.
Man kann die Ruinen mit dem Auto von den nahegelegenen Städten Rovinj und Porec erreichen, mit kostenlosem Parkplatz vor Ort. In der Saison gibt es eine kleine Snackbar mit regionalen Speisen, und der Weg durch die Ruinen ist zu Fuß leicht zu bewältigen.
Lokale Geschichten sprechen davon, dass der Pirat Henry Morgan möglicherweise Schätze in den Mauern der Burg versteckt haben könnte, während er der Verfolgung entging. Diese Legende hat die Gegend zu einem Anziehungspunkt für Fahrradrouten gemacht.
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