Humac, Verlassene Siedlung in Jelsa, Kroatien.
Humac ist eine verlassene Siedlung in Jelsa mit etwa 140 Steinhäusern ohne Mörtel, die in 350 Metern Höhe auf der Insel Hvar stehen. Die Häuser drängen sich entlang enger Wege zusammen und schaffen ein kompaktes, in sich geschlossenes Dorf.
Das Dorf entstand im 13. Jahrhundert als saisonale Hirtenbehausung und entwickelte sich im 17. Jahrhundert zu einer dauerhaften Siedlung. Diese Expansion spiegelt den Wandel von vorübergehender Nutzung zur festen Besiedlung wider.
Die Kirche St. Johannes und Paulus steht zwischen engen Steinwegen und bildet den Mittelpunkt der jährlichen Feierlichkeiten am 26. Juni, die das Leben hier noch heute prägen.
Taverna Humac serviert Mahlzeiten aus Gemüse aus lokalen Gärten und ist an den meisten Wochentagen erreichbar. Die Lage auf 350 Metern Höhe bedeutet, dass die Wege steil sind und festes Schuhwerk erforderlich ist.
Die Bewohner lebten hier nie dauerhaft, sondern hielten sich nur während der Arbeitszeiten für Landwirtschaft und Viehzucht auf. Dieses Muster wurde über Jahrhunderte hinweg beibehalten, was diese Siedlung zu einem ungewöhnlichen Beispiel saisonaler Besiedlung macht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.