Koromačno, Industriesiedlung in Raša, Kroatien
Koromačno ist eine Hafensiedlung, die sich in einer Bucht zwischen der Halbinsel Ubas und dem Kap Koromačno an der Südostküste Istriens erstreckt. Der Ort liegt auf Meereshöhe und wird von modernen Hafeneinrichtungen dominiert, die den Umschlag von Zementprodukten ermöglichen.
Der Ort wurde 1925 gegründet, als eine Zementfabrik errichtet wurde, um Ton aus dem nahen Hügel Gradac zu verarbeiten. Diese Fabrik bildete den Kern der modernen Siedlung und prägte ihre wirtschaftliche Entwicklung bis heute.
Die Kirche des Heiligen Johannes stammt aus dem 13. Jahrhundert und zeigt romanische Architektur mit einer halbkreisförmigen Apsis. Die im Inneren erhaltenen Fresken aus dem 14. Jahrhundert erzählen von der religiösen Bedeutung des Ortes für die lokale Bevölkerung.
Besucher finden hier eine ruhige Lage am Meer mit einfachen Unterkünften wie Apartments und Ferienhäuser in der Umgebung. Der Ort ist für Tagesbesuche oder Übernachtungen geeignet, wobei man beachten sollte, dass die Gegend stark vom Hafenbetrieb geprägt ist.
Unter Wasser vor der Küste wurden in den 1980er Jahren römische Keramikgefäße aus dem 4. und 5. Jahrhundert entdeckt. Diese archäologischen Funde zeigen, dass diese Meeresbucht schon seit der Antike von Menschen genutzt wurde.
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