Zichyújfalu, Landgemeinde im Komitat Fejér, Ungarn
Zichyújfalu ist eine kleine Gemeinde in der Gegend von Seregélyes in Zentralungarn. Der Ort liegt in einer ländlichen Region zwischen mehreren Nachbargemeinden und wird geprägt durch Felder und landwirtschaftliche Flächen.
Der Ort wurde erstmals 1239 als Neusiedlung erwähnt und entwickelte sich später unter dem Einfluss der Familie Zichy, die im 18. Jahrhundert Besitztümer hier erwarb. Nach Jahrhunderten unter verschiedenen verwaltungstechnischen Strukturen erlangte das Dorf 1997 seine Unabhängigkeit als eigenständige Gemeinde.
Das Dorf pflegt ungarische Landtraditionen durch lokale Veranstaltungen und Gemeindeversammlungen, die die Einwohner mit ihrem landwirtschaftlichen Erbe verbinden.
Das Dorf ist über Regionalbuslinien und Landstraßen erreichbar, die es mit den Nachbarorten verbinden. Besucher sollten wissen, dass es sich um eine kleine Landgemeinde handelt, die eher zum Durchfahren oder kurzen Stopp geeignet ist als für längere Aufenthalte.
Im 18. Jahrhundert ließ János Zichy hier ein Schloss und einen Hirschpark anlegen, was der Ortschaft ihren Namen gab. Dieser Bezug zur Adelsfamilie hat das Erscheinungsbild des Ortes nachhaltig geprägt, auch wenn die Bauwerke heute teilweise verschwunden sind.
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