Kaposvár, Regionale Hauptstadt im Südwesten Ungarns
Kaposvár ist eine Stadt in Südwestungarn, die sich über Hügel im Tal des Kapos-Flusses erstreckt. Das Stadtbild wird von Gebäuden im Jugendstil und in klassischen Formen geprägt, die entlang der Straßen sichtbar sind.
Ein Schloss wurde während der Mongoleninvasion gebaut und überstand mehrere ottomanische Belagerungen im 16. und 17. Jahrhundert. Die Stadt entwickelte sich später zu einem regionalen Zentrum mit Verbindungen zu wichtigen Nachbarstädten.
Die Stadt war ein Zentrum für Künstler und Kunsthandwerk, besonders durch die Arbeit von Rippl-Rónai und seiner Kreis. Sein Anwesen zeigt noch heute, wie Kreative hier zusammenkamen und gemeinsam arbeiteten.
Die Stadt ist mit Zügen mit Budapest, Zagreb und Rijeka verbunden und bietet direkten Zugang zu diesen größeren Zentren. Lokale Industrien in Fleischverarbeitung und elektronischer Herstellung prägen die wirtschaftliche Struktur.
Ein großer See nördlich der Stadt bietet Wander- und Erholungswege mit etwa 8 Kilometer Länge rund um die Uferkante. Es ist einer der längsten künstlichen Seen Ungarns und ein beliebter Treffpunkt für Besucher.
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